Informationsabend

Vertreter der "Antifaschistischen Union Dortmund" informieren über die Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch und stellen ihre Kritik am deutschen "Tag der Arbeit" zur Diskussion.Erstmals in diesem Jahr versuchen Neonazis in Dortmund aufmarschieren. Ihre Route führt durch die östlichen Stadtteile Körne und Wambel. Die Polizei rechnet mit bis zu 1.000 TeilnehmerInnen aus dem Bundesgebiet und den Niederlanden. In den betroffenen Stadtteilen hat sich ein bürgerliches Bündnis formiert, das zu Protesten aufruft. Der DGB stellt sich Abseits und plant mit einem Volksfest die Leute vom Aufmarsch fernzuhalten. das Dortmunder Bündnis gegen Rechts will vor Ort Gedenkstätten an NS-Opfer vor den Neonazis schützen und autonome AntifaschistInnen rufen dazu auf, dem Aufmarsch entgegenzutreten. Wer steht hinter dem Aufmarsch? Wo und wann marschieren die Neonazis? Welche Gegenaktivitäten sind geplant?

Der 1. Mai als "Tag der (nationalen) Arbeit" besitzt jenseits seiner revolutionären Ursprünge als Kampftag der ArbeiterInnenbewegung eine speziell deutsche Tradition. Sowohl der "Antikapitalismus" der Neonazis, als auch die oft verkürzte, personalisierende bzw. schlicht falsche "Kapitalismuskritik" derer, die der politischen Linken oder Mitte zugeordnet werden, sollen im zweiten Teil der Veranstaltung kritisch diskutiert werden.

Schnittmengen zwischen (neo)nazistischer und gesamtdeutscher Ideologie in Bezug auf Arbeit, Kapitalismus und Antisemitismus offenbaren Momente eines deutschen Konsenses, die es notwendig erscheinen lassen am 1. Mai für mehr als nur "gegen die Nazis" zu demonstrieren.

Mittwoch, 25. April 2007
19.00 Uhr
GAL-Zentrum, Güldentröge
Kamen

Hinweis: Mitgliedern oder SympathisantInnen rechter Parteien, Organisationen oder der rechten Szene ist der Zutritt zu Veranstaltung untersagt. Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Zu den Events | Zur Startseite